Redaktionelle Berichte
Komm runter wenn du Christus bist
Weil er mit religiösen Symbolen groben Unfug trieb, musste ein Häftling in Sarnen noch einige Monate länger im Gefängnis sitzen. Heute hätte er weniger zu befürchten.
Jetzt lesen!Joller-Haus
Bild der Brandruine des Joller-Hauses in Sarnen am 5. April 1919 mit der entsprechenden Meldung im «Volksfreund» (leicht gekürzt).
Jetzt lesen!Der gekidnappte Kernser
Giovanni Enrico Bucher geriet 1970 als Botschafter in Gefangenschaft. Knapp sechs Wochen später wurde er in einem Arbeiterviertel in Rio der Janeiro ausgesetzt.
Jetzt lesen!Wie stiehlt man Strom?
Nicht jeder Haushalt hatte früher einen Stromzähler. Oft wurde in Pauschalen abgerechnet. Dies verleitete einige Schlaumeier dazu, das System auszutricksen – zum Beispiel mit einem Edison-Stecker.
Jetzt lesen!«Unser Auto puffte und dampfte»
Aus den Anfängen des Automobilwesens in Obwalden: Der nachfolgende
lesenswerte Artikel erschien 1965 im «Nidwaldner Kalender».
Ein Erlebnis seltener Art
Wer vor 100 Jahren in eine Beiz einkehrte, kam in den Genuss einer faszinierenden Technologie. Da stand doch tatsächlich ein Gerät, das Nachrichten aus aller Welt übermittelte. Eine kleine Geschichte des Radios und Fernsehens in Obwalden.
Jetzt lesen!Eine Schande für unsere Armee
Wie die Zeiten sich ändern: Vor 70 Jahren stand ein Kernser Rekrut vor dem Militärgericht, weil er sich in der Freizeit mit einem anderen Mann vergnügt hatte. Das Vergehen: widernatürliche Unzucht.
Jetzt lesen!Es war richtig, zu kämpfen
Die Ausschaffung kurdischer Asylbewerber machte Obwalden vor 35 Jahren zum Brennpunkt der Schweizer Asylpolitik. Der Hungerstreik löste eine Debatte aus: Wo liegen die Grenzen der Solidarität?
Jetzt lesen!Wenn Engel reisen
Im Nordwesten der USA trifft man auf einen Ort mit dem klingenden Namen Mount Angel. Zu Deutsch: Engelberg. Und das ist kein Zufall. Die Wurzeln führen zu den Benediktinern in Obwalden
Jetzt lesen!Ab in den Süden
Mit dem Zug von Obwalden nach Locarno in weniger als einer Stunde? Was heute unmöglich erscheint, war früher zumindest denkbar. Die Alpentransversale «Gotthard West» hätte es ermöglicht.
Jetzt lesen!Den Spuren auf der Spur
Die A8 zwischen Alpnach und Sarnen ist seit jeher eine zweispurige Autostrasse. Doch der ursprüngliche Plan war es, eine vierspurige Autobahn zu bauen. Umgesetzt wurde er allerdings nie. Weshalb?
Jetzt lesen!Der Weg zum eigenen Wasser
Vor 125 Jahren erhielt Sarnen eine eigene Wasserversorgung. Es war ein Meilenstein für das tägliche Leben und auch für die Feuerwehr. Die Giswiler mussten etwas länger warten.
Jetzt lesen!Ein Baumeister mit Pinzette
Fridolin Britschgi aus Giswil hat einen Beruf, von dem viele nicht wissen, dass es ihn überhaupt gibt: Architekturmodellbauer. Seine millimetergenaue Arbeit wird von Fachleuten geschätzt.
Jetzt lesen!Von der Quelle bis zum Hahn
1 000 000 000 Liter: So viel Trinkwasser liefert die Wasserversorgung Sarnen jährlich an Haushalte und Firmen. Brunnenmeister Leo Zberg nimmt uns mit auf einen Rundgang.
Jetzt lesen!Von einem Nazi, der keiner war
Ein deutscher Professor wurde 1945 aus der Schweiz gewiesen, weil er angeblich mit Nazis kollaborierte. Kurzzeitig fand er Unterschlupf in Obwalden. Und das sorgte für mächtig Ärger.
Jetzt lesen!Wie kommt der Strom ins Haus
Rund um die Uhr liefert eine Steckdose genau den Strom, den wir brauchen – für uns alle selbstverständlich. Doch hinter einem stabilen Stromnetz stecken äusserst komplexe Mechanismen.
Jetzt lesen!Wenn die Beiz verboten ist
Notorische Trinker und Straftäter mussten früher mit einem Wirtshausverbot rechnen. Besonders unangenehm war, dass ihre Namen in den Gaststätten und im Amtsblatt publiziert wurden.
Jetzt lesen!Die seltsamen Fünfliber in Alpnach
Ein kurzes Gastspiel hatte in Obwalden eine Firma, die vorfabrizierte Elemente für den Hausbau herstellte. Als die Geschäftsmänner weg waren, entdeckte man in einer Werkstatt gefälschte Münzen.
Jetzt lesen!Im Alltag verborgen
Unter Strassen, Plätzen und Trottoirs verbirgt sich ein überaus komplexes System von Werkleitungen. Martin Enz von der Gemeinde Sarnen gewährt uns einen Einblick.
Jetzt lesen!Ein Fluss veschwindet
Vor rund 150 Jahren glaubte man, mit der Umlegung der Melchaa in den Sarnersee eine Lösung gegen Hochwasser gefunden zu haben. Wie beurteilt man die Korrektion aus heutiger Sicht?
Jetzt lesen!Mit Kurbel und Kabel
Wer vor 100 Jahren in Obwalden telefonieren wollte, brauchte Geld und Geduld. Lediglich drei Drähte führten von Sarnen nach Luzern. Eine kleine Geschichte der Telefonie in Obwalden.
Jetzt lesen!Lästiger Rauch und farbiges Wasser
Über Jahrhunderte hinweg wurde an der Sarneraa das Färberhandwerk praktiziert. 1973 war Schluss: Die Färberei und chemische Reinigung Joller ging Konkurs. Ein Gastbeitrag von Reto Planta.
Jetzt lesen!Holz vor der Hütte
Nachbarschaftshilfe fürs Heizen und Kochen: Über 50 Jahre lang war in Alpnachstad eine mobile Brennholzfräse unterwegs. Der erste Mitarbeiter erhielt einen Stundenlohn von 80 Rappen.
Jetzt lesen!Wichtig ist vernünftiger Umgang
Dank künstlicher Intelligenz können viele Denkaufgaben heute innert Sekunden erledigt werden. Wie gehen Schulen damit um? Kantonsschullehrer Beat Lehmann plädiert für klare Regeln.
Jetzt lesen!Jeder Mensch hat das Recht auf Leben
Der Wechsel vom kantonalen zum eidgenössischen Strafrecht bedeutete die endgültige Abschaffung der Todesstrafe. Die Hinrichtung von Hans Vollenweider geschah genau in diesem Wissen.
Jetzt lesen!Schuld und Sühne
Die Schweiz hat erst seit 1942 ein einheitliches Strafgesetz. Davor regelten die Kantone dies eigenständig. Die Obwaldner wehrten sich mit Händen und Füssen gegen eine Vereinheitlichung. Weshalb?
Jetzt lesen!Der ungeliebte Hirte
Er steht bis heute für alles, was liberalen Katholiken an der Kirche missfällt. Auf Kritiker hört der frühere Bischof Wolfgang Haas zwar kaum, doch in Obwalden musste er vor 35 Jahren die Segel streichen.
Jetzt lesen!Schneller als der Heimatschutz
Ende 1988 wurden unverhofft mehrere Häuser im Sarner Dorfkern abgebrochen, darunter die ehemalige Färberei Joller. Kulturschützer waren empört. Doch der Abriss war damals tatsächlich rechtens.
Jetzt lesen!Der einsame Bahnhof
«Nächster Halt: Kägiswil» – auf eine solche Durchsage wartet man im Zug vergebens. Tatsächlich aber existierte der Bahnhof Kägiswil während über 100 Jahren. 1989 wurde er abgebrochen.
Jetzt Lesen!Kahlschlag
Vor 25 Jahren fegte der Orkan Lothar über die Schweiz. Die Nachwehen beschäftigten Behörden und Experten über Jahre. Der damalige Kreisforstingenieur Sepp Hess erinnert sich.
Jetzt lesen!Schwere Geburten
Uneheliche Kinder galten früher als Schande. Betroffene Frauen litten nicht nur unter gesellschaftlicher Ächtung, sondern mussten auch von Behördenseite demütigende Prozeduren über sich ergehen lassen.
Jetzt lesen!Von Strassen und Affären
Polnische Internierte leisteten in den Kriegsjahren wertvolle Arbeit in
Obwalden – vor allem im Strassenbau. Weniger gern gesehen wurde
es, wenn die jungen Männer mit einheimischen Frauen schäkerten.
Ein dringendes Bedürfnis
Lohnt sich ein Tunnel «nur» für Obwalden? Ja, fand der Bund und genehmigte das Grossprojekt Loppertunnel. Vor 40 Jahren wurde er eröffnet. Der Weg dahin war buchstäblich steinig.
Jetzt lesen!Er war ein eigensinniger Mensch
Arnold Durrer war als Zauberer Rinoldi auf grossen Showbühnen im deutschsprachigen Raum unterwegs. Über sein Privatleben ist wenig bekannt. Sein Neffe Hampi Durrer erinnert sich an ihn.
Jetzt lesen!Ein Meister der Magie
Zauberer Rinoldi stand auf Bühnen in der ganzen Schweiz. Eines Tages auch vor Gericht. Doch Arnold Durrer machteweiter. Bis zu seinem Tod im Jahr 2008 blieb er ein Showman.
Jetzt lesen!Ohne Plan geht nichts
In der kleinräumigen Schweiz geniesst die Raumplanung einen enorm hohen Stellenwert. Die vielen Gesetze und Dokumente sind allerdings kaum noch überschaubar. Wagen wir es trotzdem.
Jetzt lesen!Noch immer Angst vor dem Filz
Geschwister dürfen nicht gemeinsam im Kantonsrat sein. Auch einem Gymilehrer bleibt ein Sitz im Parlament verwehrt. Verglichen mit anderen Kantonen gelten in Obwalden ziemlich strenge Regeln.
Jetzt lesen!Der Weg zum stillen Wasser
Auf den Obwaldner Seen herrschen strenge Regeln. Das war nicht immer so. Früher störten Motorboote und Wasserskifahrer die Ruhe. Vor 50 Jahren setzte die Landsgemeinde dem Treiben ein Ende.
Jetzt lesen!Der Schaden ist unermesslich
40 Jahre sind seit dem Unwetter in Sachseln vergangen. Die massiven Schäden an Gebäuden und am Kulturland zwangen die Gemeinde, das Thema Bachverbauungen neu anzugehen.
Jetzt lesen!Die Sache mit dem «s»
Wer in alten Medien wie dem «Volksfreund» blättert, tut sich zuweilen etwas schwer mit flüssigem Lesen. Ein Grund dafür ist die Fraktur-schrift mit drei unterschiedlichen Varianten des Buchstabens «s».
Jetzt lesen!Giswiler erforscht Supraleiter
Korrelierte Elektronen und unkonventionelle Supraleitung: Wenn der Obwaldner ETH-Professor Manfred Sigrist erklärt, was er beruflich macht, raucht dem Laien der Kopf. Wir besuchten ihn trotzdem.
Jetzt lesen!Wer hat Vortritt?
Kommt Obwalden vor Nidwalden? Oder umgekehrt? Diese Frage stellte sich die Trachtenvereinigung vor 65 Jahren. Die Regierung klärte schlüssig auf: Massgebend ist die Bundesverfassung.
Jetzt lesen!Seit 1989 ein treuer Begleiter
Am Dienstagabend online, am Donnerstag im Briefkasten: Das «aktuell» ist seit über 35 Jahren nicht mehr wegzudenken. Ein Blick zurück auf die Anfänge der Erfolgsgeschichte.
Jetzt lesen!Ungewollte Zeitverschiebung
Ein falsch montiertes Ziffernblatt an der Turmuhr des Rathauses ist kein Grund zur Panik. Witzig ist es dennoch, das der Lapsus jahrelang unbemerkt blieb. So geschehen vor 40 Jahren.
Jetzt lesen!Dem Himmel so nah
Eduard von Bergen aus Sarnen investiert einen grossen Teil seiner Freizeit in die Himmelsbeobachtung und Astrofotografie. Das Ergebnis seiner über 40-jährigen Erfahrung sind atemberaubende Bilder.
Jetzt lesen!Konserviert auf dem Seegrund
Vor 75 Jahren begann die Migros, Fässer mit Speiseöl im Alpnachersee zu versenken. Was auf den ersten Blick wie eine völlig unsinnige Aktion erscheint, diente einem ganz bestimmten Zweck.
Jetzt lesen!Plötzlich sahen wir eine riesige Wand
Vor 25 Jahren hielten unglaubliche Schneemassen die Schweiz in Atem. Der Lawinenwinter 1999 richtete in Obwalden längst nicht so viel Schaden an wie andernorts. Unvergessen bleibt er trotzdem.
Jetzt lesen!Ein unermüdlicher Schaffer
Wer von grossen Persönlichkeiten aus Obwalden spricht, kommt um Peter Anton Ming nicht herum. Vor 100 Jahren starb der Politiker und Arzt, der vor allem dem Alkohol den Kampf angesagt hatte.
Jetzt lesen!Klassenfotos
1. Sekundarschule Kerns
im Jahr 1957, Jahrgänge 1942/43/44(Erste Jahrgänge der damals neuen Sekundarschule)
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